Unzufriedener, weniger gesund und schlechter integriert, weil Grundkompetenzen fehlen
Ein aktueller Bericht des Bundesamts für Statistik zeigt, dass geringere Kompetenzen mit niedrigerem Wohlbefinden und schlechterer sozialer Integration einhergehen.
In der Schweiz verfügen 15 Prozent der Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren – das sind ungefähr 844 000 Personen – über geringe Kompetenzen in den Bereichen Lesen, Rechnen und adaptives Problemlösen. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind sie tendenziell weniger erwerbstätig und verdienen weniger. Zudem sind ihr Wohlbefinden sowie ihre Teilnahme am sozialen Leben niedriger als bei Personen mit höheren Kompetenzen. Dies zeigt der neue Bericht des Bundesamtes für Statistik (BFS) anhand der PIAAC-Daten der OECD.
Für den nationalen Dachverband für die Weiterbildung SVEB unterstreichen diese Resultate die wichtige Rolle der Weiterbildung und insbesondere die Förderung von Grundkompetenzen. Die Sparpläne des Bundesrats, welche die Streichung der Bundesmittel für die Förderung der Grundkompetenzen beabsichtigen und derzeit in den Kommissionen diskutiert werden, stehen dieser Tatsache diametral entgegen und sind insofern höchst widersinnig.


